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Modellbahn, Modellbau und mehr.....

HHA V7E / V7BE


Diese beiden Bausätze wurden vor einigen Jahren von Guido Baier unter dem Firmennamen ONTOHPARS produziert. Sie wurden per CAD am Rechner erstellt, das Urmodell im Stereolithografie-Verfahren erstellt und bei einem professionellen Anbieter gegossen.

Die Modelle wurden sehr maßstäblich gehalten; lediglich in der Breite wurden sie als Zugeständnis an den kleinen Hartel-Gleis-Radius 183 mm, der unbedingt befahrbar sein sollte, ein wenig vergrößert. Dadurch können die Drehgestelle sehr weit drehen.

Aus wirtschaftlichen Erwägungen wurde die beiden Modelle als Zug produziert, aber nicht als Komplettzug-Kit verkauft. Aus der Form entstanden also immer ein Trieb- und ein Beiwagen. Die Auflage war relativ klein. Eine Form war nach ca. 70 Abgüssen verbraucht und ich bin mir nicht sicher, dass eine zweite oder dritte hergestellt wurde.

Die Bausätze konnten komplett mit Antriebskomponenten aus dem Halling-Sortiment geordert werden. Auf Grund des geringen Drehzapfenabstands war sollte der Motor nur auf ein Drehgestell wirken.

Ich habe bisher niemanden kennengelernt, der den vorgesehenen Antrieb zur Zufriedenheit in Betrieb gebracht hat. Hier zeigte sich meiner Meinung nach nachteilig, dass das Antriebskonzept vor der Produktion offenbar nie praktisch getestet worden war. Ich habe mich nach vergeblichen Versuchen rasch dazu entschieden, einen eigenen Antrieb zu bauen, der als Vorgabe auf beide Drehgestelle wirken sollte. Diesen habe ich unter Straßenbahn-Antriebe vorgestellt.

Lackiert wurden die beiden Modelle in der Farbgebung der Zeit nach dem Umbau zu Einmannwagen. Da die V7E nach diesem Umbau keine weitere Generalüberholung mehr erhielten, liefen sie (mit einer Ausnahme ?) alle bis zu ihrer Ausmusterung mit der gelben "Bauchbinde". Den angespritzten Frontscheinwerfer ersetzte ich durch einen von einem Brekina O 305 Busmodell.


Mein Modell stellt den Triebwagen 3382 dar


 

 

 


Als Vorbild für den Beiwagen wählte ich 4384, weil ich gerne die Hühnlein-Reklame verwenden wollte.

Das dieser Wagen eine Besonderheit darstellt, merkte ich erst beim Bau des Fahrgestells, als ich Bilder des Wagen eingehender studierte. Die V7B hatten eigentlich Scheibenbremsen. Dieser Beiwagen erhieltaber während seiner Betriebszeit zwischen den Rädern angebrachte Backenbremsen, da er eine Zeitlang als Teil eines Versuchszuges für den schaffnerlosen Beiwagenbetrieb eingestetzt war.

Genau dieser Wagen wird heute im STRASSENBAHNMUSEUM SKJOLDENÆSHOLM liebevoll erhalten.